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Abstract

SA.21.01

Die Weiterentwicklung des EYECUBE als Multimedia-Imaging der Makula

Andrea Hassenstein, F. Scholz, Gisbert Richard

Universitäts-Augenklinik Hamburg-Eppendorf

Hintergrund

Im EYECUBE werden Angiographiebild (FLA) und OCT in einer 3D-Darstellung integriert. Auch andere Diagnostikverfahren wie Autofluoreszenz (AF) und ICG können mit dem OCT korreliert werden. Ziel war es, verschiedene zweidimensionale Befunde (AF, FLA, ICG) mit dem OCT präzise zuzuordnen.
Methode
Die neue OCT-Generation ermöglicht eine bewegungsartefaktarme Aufnahme mit sehr guter Fundusbildqualität und erlaubt eine weitgehend automatische Zuordnung im EYECUBE. Die Integrationsmöglichkeit des EYECUBE wurde mit neuer Software weiterentwickelt, so dass nicht nur das zweidimensionale Bild (Rotfrei, AF) mit dem Cirrus-OCT, sondern auch alle anderen zeitnah erhobenen Befunde miteinander korreliert werden können. Diese werden auf die Würfeloberfläche in einem definierten Abstand aufgeblendet. Die bildgebenden Verfahren können in einer Menüleiste ausgewählt werden. Topographische Volumetrie-OCT-Bilder können aufgeblendet werden. Die neue Methode wurde bei Patienten mit Makulaerkrankungen in der Anwendung erprobt und ausgewertet.
Ergebnisse
Durch Aufblenden verschiedener Diagnostikverfahren können neuerdings die Pathologien direkt miteinander und gegenüber dem OCT verglichen werden. Bei allen Patienten (n=45 Augen) mit guter Einzelbildqualität war die Integration in den EYECUBE weitgehend automatisiert möglich. Die Anwendung ist unabhängig vom Gerätetyp der eingesetzten Verfahren.
Schlussfolgerungen
Die immer höhere Präzision der bildgebenden Verfahren und die Bewältigung von großen Datenmengen hat zu der Möglichkeit geführt, jedes Makuladiagnostikverfahren vergleichend zu betrachten: Bildgebung (Foto) mit Perfusion (FLA, ICG) und Morphologie (OCT). Der Ausschluß von Bewegungsartefakten und sichere Scanposition im Verlauf erhöht die Aussagekraft des OCT und deren Kombination.

 
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