| |
107. DOG-Kongress Home
DOG-Kongressinformation
DOG-Kongress Bildergalerie
Grußworte
Organisation, Termine
Ablauf des Kongresses
Preise und Forschungsförderungen
Höhepunkte
Wissenschaftliches Programm
Feierliche Eröffnung
Schwerpunkte
Wissenschaftliches Programm
- Do, 24.09.09
- Fr, 25.09.09
- Sa, 26.09.09
- So, 27.09.09
- Posterausstellung
Symposien
Kurse
Firmenveranstaltungen
Satellitenprogramm
Hinweise, Informationen
Rahmenprogramm
Sponsoren, Industrie
Presseservice
Programm downloaden / drucken [PDF, 11 MB]
Vorprogramm downloaden / drucken [PDF, 3 MB]
DOG-Homepage
|
|
Abstract
SA.21.07
Eine neue Integrationsmethode zur Korrelation zweidimensionaler Makuladiagnostik
Andrea Hassenstein, Mario Matthaei, Frank Scholz, Gisbert Richard
Universitäts-Augenklinik Hamburg-Eppendorf
Hintergrund
Ziel war es, die zweidimensionale Makuladiagnostik wie z.B. Autofluoreszenz und Angiographie anatomisch präzise zu korrelieren und mögliche neue Erkenntnisse daraus zu gewinnen.
Methode
Die bildgebende zweidimensionale Diagnostik wird aus einer Datenbank ausgewählt (Infrarot, Fundusbild, Autofluoreszenz, Angiographie). Ein quadratisches Referenzareal wird mit Referenzmarkern in beiden Verfahren positioniert. Nach der Integration durch eine neue Softwareentwicklung kann die erste Abbildung z.B. Autofluoreszenz in die Angiographie semitransparent bis vollständig eingeblendet werden. Verschiedene Befunde können miteinander korreliert werden. Diese neue Technik wurde bei Patienten mit Makulaerkrankungen angewendet und ausgewertet.
Ergebnisse
Die Integrationsmethode ist unabhängig vom Gerätetyp der eingesetzten Verfahren. Bei guter Bildqualität der Einzelaufnahmen konnten alle Patienten mit Makulaerkrankungen (n=36 Augen) integriert werden. Pathologien in beiden Abbildungen können direkt und präzise verglichen werden. Bei der geographischen Atrophie korrelierte die Atrophie-Ausdehnung in Autofluoreszenz (AF) und Angiographie exakt (n=18 Augen). Bei 4 Augen zeigte die AF zusätzlich einen hellen Halo ohne angiographische Korrelation. Patienten mit sensorischer Pathologie zeigten keine AF und FLA-Veränderung (CME, Gliose, n=10). Bei Patienten mit AMD gab es Unterschiede zwischen AF und FLA. Mit der neuen Integration smöglichkeit können Pathologien direkt miteinander verglichen werden (Fundusbild, AF und Angiographie).
Schlussfolgerungen
Eindeutige Pathologien zeigen in den untersuchten Diagnostikverfahren wie Infrarot, Autofluoreszenz und Angiographie eine gute anatomisch präzise Übereinstimmung. Bestimmte pathologische Läsionen können nun exakt miteinander korreliert werden. Mit der neuen Integration gelingt nicht nur eine Korrelation von FLA und OCT, sondern auch die präzise Überlagerung verschiedener zweidimensionaler Makuladiagnostik. |
|