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Abstract

SA.22.05

Intraokularlinse und PEX – Spätkomplikationen und Management

Heike Häberle, Duy-Thoai Pham
Klinik für Augenheilkunde, Vivantes Klinikum Neukölln, Berlin

Hintergrund
Die späte Dislokation einer Intraokularlinse mitsamt Kapselapparat in unterschiedlicher Ausprägung tritt auch nach komplikationsloser Kataraktchirurgie mit zunehmender Häufigkeit auf. Prädisponierender Faktor ist in über 50% der Fälle ein Pseudoexfoliationssyndrom. Eine signifikante Dezentrierung bis Dislokation der IOL kann nach Jahren spontan, nach Nd:YAG-Kapsulotomie oder Trauma eintreten.
Methode
Eine Pseudophakodonesis bedarf daher sorgfältiger Kontrollen. Die verschiedenen Indikationen des gesamten chirurgischen Managementes aus Sicht der Vorder- und Hinterabschnittschirurgie werden erläutert.
Ergebnisse
Bei beginnender Dezentrierung mit visuellen Problemen wie unstabliler Sehschärfe oder erheblicher Refraktionsänderung ist die Refixation der vorhandenen Linse mittels verschiedener Nahttechniken minimal invasiv. Bei stärkerer Dislokation muss eine Linsenexplantation erfolgen.
Schlussfolgerungen
Das Pro und Contra verschiedener Aphakiekorrekturen (skleranahtfixierte Linse, Vorderkammerlinse, irisgestützte Linse) bei fehlendem Kapselapparat wird dargestellt.

 
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