DOG Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft
  English Site Suche:  
  107. DOG-Kongress Home

DOG-Kongressinformation

DOG-Kongress Bildergalerie

Grußworte
Organisation, Termine
Ablauf des Kongresses
Preise und Forschungsförderungen

Höhepunkte

Wissenschaftliches Programm
Feierliche Eröffnung
Schwerpunkte
Wissenschaftliches Programm
- Do, 24.09.09
- Fr, 25.09.09
- Sa, 26.09.09
- So, 27.09.09
- Posterausstellung
Symposien
Kurse
Firmenveranstaltungen
Satellitenprogramm

Hinweise, Informationen
Rahmenprogramm
Sponsoren, Industrie

Presseservice

Programm downloaden / drucken [PDF, 11 MB]

Vorprogramm downloaden / drucken [PDF, 3 MB]

DOG-Homepage
 

Abstract

SA.22.06

Die koaxiale Mikroinzisionale-Kataraktchirurgie (C-MICS) unter Verwendung der MICS-Plattform

Christopher Wirbelauer, Nadja Müller, Heike Häberle, Duy-Thoai Pham
Klinik für Augenheilkunde, Vivantes Klinikum Neukölln, Berlin

Hintergrund: Die Verkleinerung der Schnittbreite auf 1,8 mm ist eine aktuelle Entwicklung in der Kataraktchirurgie. In dieser klinischen Untersuchung wurden die Erfahrungen mit der koaxialen Mikroinzisionalen-Kataraktchirurgie (C-MICS) unter Verwendung der MICS-Plattform verglichen.
Methoden: Mittels C-MICS wurden 90 Patienten mit seniler Katarakt operiert. Für die Phakoemulsifikation wurden hierbei spezielle aufeinander abgestimmte Handstücke und Parameter der MICS-Plattform für eine 1,8 mm oder 2,2 mm korneale Inzision verwendet (Stellaris, Bausch&Lomb). Implantiert wurden bei 1,8mm Schnitten eine MICS-IOL (Akreos MI-60, Bausch & Lomb) oder bei 2,2 mm Schnitten eine konventionelle einstückige IOL (Tecnis ZCB00, AMO). Zwei Monate postoperativ wurden der IOL-Befund, der Visus, der induzierte Astigmatismus, die Kontrastempfindlichkeit unter mesopischen Bedingungen (FACT) sowie die okulären Aberrationen (Hartmann-Shack-Sensor) erhoben.
Ergebnisse: Alle Eingriffe waren ohne Komplikationen. Die Operationszeit (tip-time) lag bei 2,18±0,66 bzw. 2,34±0,90 Minuten (P=0,603) und die effektive Phakozeit bei 3,35±1,60 bzw. 3,65±1,59 Sekunden (P=0,374). In der 1,8 mm-Gruppe wurde im Vergleich zur 2,2 mm-Gruppe eine stabilere Vorderkammer (P<0,001) und ein um 23 ml geringerer Flüssigkeitsverbrauch (P<0,001) beobachtet. Der korrigierte postoperative Visus betrug 0,96±0,19 (MI-60) bzw. 1,05±0,22 (ZCB00) (P=0,081). Die Gesamtaberrationen höherer Ordnung waren signifikant niedriger nach Implantation der Tecnis-IOL (0,32±0,09 µm vs. 0,25±0,08 µm; P=0,001). In der Kontrastempfindlichkeit zeigten sich jedoch keine signifikanten Unterschiede (P>0,05).
Schlussfolgerungen: Die C-MICS hat mit modernen Phakoemulsifikationsmaschinen eine hohe Effektivität erreicht. Die C-MICS mit einem 1,8 mm Schnitt war vergleichbar oder besser als mit einem 2,2 mm Schnitt. Trotz höherer Sogleistung war die Vorderkammer  stabiler und der Flüssigkeitsverbrauch während der Operation geringer. Obwohl die Aberrationen höherer Ordnung leicht erhöht waren, wies die implantierte MICS-IOL in der frühen postoperativen Phase gute optische Eigenschaften auf und war vergleichbar mit der Kontrolllinse.

 
Zurück    
Seitenanfang
     
s