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Abstract
SA.23.02
Evaluation vom Krankheitsbild der Geographischen Atrophie mttels Autofluorescence und Optischer Kohärenz Tomographie
Ramzi Gilbert Sayegh1, Christian Simader1, Christian Prünte1, Christoph K. Hitzenberger2, Julia Schumann1, Christopher Schütze1, Ursula Schmidt-Erfurth1
1Universitätsklinik für Ophtalmologie und Optometrie, Medizinische Universität Wien, Wien, Österreich, 2Zentrum für Biomedizinische Technik und Physik, Medizinische Physik, Wien, Österreich
Hintergrund
Mittels Autofluoreszenz (AF) können anhand von zweidimensionalen en face Bildern der Netzhaut geographische Atrophien (GA) bei altersbdingter Makuladegeneration (ARMD) im Verlauf untersucht und deren weitere Progredienz abgeschätzt werden. Die heute zur Verfügung stehenden Methoden der dreidimensionalen hochauflösenden Optischen Koärenztomographie (SD-OCT) ermöglichen sowohl die qualitative Beurteilung dieses Krankheitsbildes an Querschnittsbildern der Netzhaut, als auch die quantitative Bestimmung morphologischer Veränderungen an Querschnitts- und en face Bildern. Anhand der hier vorgestellten Studie werden diese beiden Imagingmethoden im Hinblick auf diese Erkrankung erörtert und zweidimensionale Ausdehnungen der atrophen Areale verglichen.
Methode
40 Augen von 40 Patienten, die das alleinige klinische Krankheitsbild der GA bei ARMD aufweisen, wurden in diese prospektive Studie mit 3-monatlichem Untersuchungsintervall aufgenommen und analysiert.
Es erfolgte bei jeder Visite eine AF Aufnahme, sowie Aufnahmen mit verschiedenen SD-OCT Geräten: Spectralis® OCT (Heidelberg Engineering), Cirrus® OCT (Carl Zeiss Meditec), sowie Polarisations Sensitives OCT, welches im Gegensatz zu den anderen beiden OCT Geräten zusätzlich auch das Ausmaß der Depolarisation durch retinales Pigmentepithel (RPE) erfasst und somit eine bessere Differenzierung von Gewebestrukturen ermöglicht. Diese Imagingmethoden wurden anschließend von 4 unterschiedlichen Untersuchern qualitativ und quantitativ ausgewertet und miteinander verglichen.
Ergebnisse
Morphologisch konnten anhand aller Untersuchungen Areale festgestellt werden, in denen ein Verlust von zentralen RPE im Vordergrund steht. Zusätzlich bieten die dreidimensionalen SD-OCT Verfahren die Möglichkeit, nicht nur anhand eines Schallschattens diesen RPE Verlust zu visualisieren, sondern auch die Option, die atrophierte neurosensorische Retina in den vorhandenen B-Scans darzustellen und zu vermessen. Es konnten reproduzierbare qualitative Unterschiede zur vitalen Netzhaut gezeigt werden und quantitativ mit den AF Bildern verglichen werden.
Schlussfolgerungen
Alle 3 angewandten SD-OCT Methoden zeigten ähnliche Verluste in der Netzhautdicke und können für eine Flächen Ausmessung des atrophen Areales ebenso herangezogen werden wie die Autofluoreszenz. Die Flächen sind in allen Methoden deckungsähnlich, womit der Vorteil der zusätzlichen morphologischen Darstellung durch die OCT B-Scans als Imaging Methode überwiegt. |
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