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Abstract
SO.06.04
18 Monate Erfahrung mit der Implantation einer torischen Bifokal MICS IOL nach koaxialer Mikroinzisionskataraktchirurgie (CO-MICS)
Detlev Breyer1, Karsten Klabe2, Raimund Remmel3, Ulrich Mester4, Hakan Haymak4
1Marien Hospital Düsseldorf, Breyer Augenchirurgie, Düsseldorf; 2Augenheilkunde, Marien Hospital Düsseldorf, Düsseldorf; 3Augenklinik Dardenne, Bonn-Bad Godesberg; 4Knappschaftskrankenhaus Sulzbach
Hintergrund
Bis jetzt waren Patienten mit einem Astigmatismus über 0.75 D nicht die idealen Kandidaten für die Implantation einer bifokalen IOL. Postoperative Sehprobleme machten eine Astigmatismuskorrektur mittels kornealer Schnitte oder Bioptics notwendig.
Methode
Wir implantierten eine torische, bifokale MICS IOL (Acri.LISA TD, CarlZeissMeditec) nach CO-MICS durch einen 1.5 – 1.8mm grossen Tunnel bei über 40 Augen, um einen zweizeitigen Eingriff zu vermeiden. Es wurde die prä- und postoperative Refraktion, Videokeratoskopie, IOL Orientierung und der Visus über bis zu 18 Monate dokumentiert. Einigen Patienten wurde überdies ein Fragebogen vorgelegt.
Ergebnisse
Die ersten Ergebnisse zeigen eine sehr hohe Vorraussagbarkeit der postoperativen kritischen Parameter. Über 90 % der Patienten benötigen keine Brille mehr. Eine zweizeitige Astigmatismuskorrektur konnte bei allen Patienten vermieden werden. Die Korrektur auch sehr hoher Astigmatismen war quo ad visum sehr zufriedenstellend.
Schlussfolgerungen
CO-MICS und die Implantation der torischen Bifokal MICS IOL Acri.LISA TD ermöglichen über 90% der Patienten mit Astigmatismus ein Leben ohne Brille. CO-MICS und Acri.LISA TD scheinen ideale Partner hinsichtlich der Vorraussagbarkeit im Rahmen der phakorefraktiven Chirurgie zu sein. |
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