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Abstract
SO.08.07
Zur Indikation der Kanthopexie bei der Lidplastik
Falk Sommer
Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Dresden
Hintergrund
Die Blepharoplastik gewinnt unter Berücksichtigung der Entwicklung der Alterspyramide und dem zunehmenden ästhetischen Anspruch auch jüngerer Patienten weiter an Bedeutung.
Die Indikationsstellung bei einer Unterlidblepharochalasis mit zusätzlicher horizontaler Liderschlaffung erfolgt bei Epiphora oder aus kosmetischen Gründen. Die Operation kann mit einer Kanthopexie kombiniert werden. Dies bessert das vorbestehende funktionelle Defizit und/oder beugt der Gefahr einer postoperativen Ektropiumstellung vor.
Methode
Vorgestellt werden anhand von Patientenbeispielen die gebräuchlichsten operativen Verfahren zur Korrektur der Unterlidblepharochalasis sowie Indikation und Möglichkeiten zur Ausführung der Kanthopexie.
Ergebnisse
Prinzipiell lässt sich die Unterlidblepharochalasis mit sehr gutem kosmetischem und funktionellem Ergebnis korrigieren. Komplikationen wie ein scleral show lassen sich durch eine Kanthopexie -bei richtiger Indikationsstellung und Durchführung- reduzieren. Problematisch sind Lidveränderungen die im Rahmen von systemischen Erkrankungen auftreten.
Schlussfolgerungen
Die jeweilige Ursache der Chalasis (prolabiertes Orbitafett, überschüssige Haut, hypertropher oder erschlaffter Orbikularis, Degeneration des lateralen Lidbändchens) und in selber Sitzung geplante andere plastisch-ästhetische Eingriffe im Gesichtsbereich definieren den bevorzugten operativen Zugang sowie die Notwendigkeit einer gleichzeitig durchzuführenden Kanthopexie. |
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