DOG Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft
  English Site Suche:  
  107. DOG-Kongress Home

DOG-Kongressinformation

DOG-Kongress Bildergalerie

Grußworte
Organisation, Termine
Ablauf des Kongresses
Preise und Forschungsförderungen

Höhepunkte

Wissenschaftliches Programm
Feierliche Eröffnung
Schwerpunkte
Wissenschaftliches Programm
- Do, 24.09.09
- Fr, 25.09.09
- Sa, 26.09.09
- So, 27.09.09
- Posterausstellung
Symposien
Kurse
Firmenveranstaltungen
Satellitenprogramm

Hinweise, Informationen
Rahmenprogramm
Sponsoren, Industrie

Presseservice

Programm downloaden / drucken [PDF, 11 MB]

Vorprogramm downloaden / drucken [PDF, 3 MB]

DOG-Homepage
 

Abstract

SO.09.04

Die postoperative Heilung wird bei 23G-Vitrektomie durch eine gleichzeitige Phakoemulsifikation der Linse in Clear Cornea Technik nicht negativ beeinflusst

Wolfgang Schrader1, Stefanie Schunder2
1Maximilians-Augenklinik, Nürnberg, 2Universitäts-Augenklinik Würzburg

Hintergrund
Die 23 G Pars-plana Vitrektomie (PPV) etabliert sich in Deutschland als neuer Standard. Gleichzeitig nahmen in den letzten Jahren auch die mit einer Kataraktoperation kombinierten PPV zu. Wir konnten kürzlich zeigen, dass sich die Operationszeiten der 20G und 23G PPV nicht signifikant unterscheiden [1]. Wir fragten uns nun, welche Unterschiede zwischen 23G und 20G PPV im postoperativen Heilungsverlauf messbar sind und welche Einflüsse eine gleichzeitige Kataraktoperation darauf hat.
Methode
113 PPV ohne Kataraktoperation (90 in 23G und 23 in 20G) und 280 PPV mit Kataraktoperation (66 in 23G, 20 in 20G mit clear cornea Zugang (CC-Phako) und 237 in 20G mit sklerocornealem Tunnel (SC-Phako)) wurden bei ähnlichem Indikationsspektrum hinsichtlich des postoperativen Steroidverbrauchs verglichen.
Ergebnisse
Eine mit der PPV durchgeführte Kataraktoperation führte zu einem etwas höheren Steroidverbrauch. Wenn man eine subkonjunktivale Dexamethasongabe mit 24 Tropfenäquivalenten (TÄ) gleichsetzt, so waren nach alleiniger 23G PPV im Schnitt 8,1 TÄ, nach alleiniger 20G PPV 9,4 TÄ, nach 23G PPV kombiniert mit CC-Phako 9,4 TÄ, nach 20G PPV mit CC-Phako 14,4 TÄ und nach 20G PPV mit SC-Phako 18,1 TÄ nötig. Nach 23G-PPV traten gelegentlich eine kurzfristige postoperative Hypotonie, aber deutlich seltener Fibrinreaktionen oder postoperative Druckentgleisungen auf als nach klassischer PPV. Die in 23G-Technik operierten Augen erholten sich rascher, die gleichzeitige Kataraktoperation beeinflusst den Heilungsverlauf nicht negativ.
Schlussfolgerungen
A 23G-PPV stellt bei mit Kataraktoperation kombinierten Eingriffen kein Hindernis dar. Vielmehr gelingt die postoperative Rehabilitierung schneller und die neue Technik ist nebenwirkungsärmer als die konventionelle Technik. 
Literatur:

1.         Schrader Wf, Schunder S, Unger S (2009) Hat die 23-G-Vitrektomie kombiniert mit Phakoemulsifikation der Linse in Clear-Cornea-Technik Vorteile gegenüber der klassischen Vitrektomie? In: Tetz MR, Auffahrt GU, Pham DT (eds) 22. Kongress der Deutschsprachigen Gesellschaft für Intraokularlinsen-Implantation, Interventionelle und Refraktive Chirurgie. Biermann Verlag, Köln, p 267 - 275
 
Zurück    
Seitenanfang
     
s