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Abstract

SO.09.06

Fundusautofluoreszenz des autologischen Transplantats von retinalem Pigmentepithel und Aderhaut: Gibt es Unterschiede zwischen geographischer Atrophie und exsudativer AMD?

Albert Caramoy, Bernd Kirchhof
Klinik und Poliklinik für Allgemeine Augenheilkunde, Zentrum für Augenheilkunde, Universität Köln, Köln

Hintergrund
Das Ziel ist die Stabilität des autologischen Transplantats des retinalen Pigmentepithels (RPE) und Aderhaut in Patienten mit geographischer Atrophie im Vergleich zu Patienten mit exsudativer AMD zu untersuchen.
Methode
Fundusautofluoreszenz von 25 Patienten mit autologischem Transplantat von Pigmentepithel und Aderhaut, entweder aufgrund von geographischer Atrophie oder exsudativer AMD wurde retrospektiv analysiert. Der mittlere Grauwert des Transplantats wurde im Vergleich zum peripheren Pigmentepithel mit dem ImageJ-Programm (National Institute of Health, USA) verglichen. Alle Messungen wurden von den Bildern der 6 Monaten-, 1 Jahr- und 2 Jahresvisiten durchgeführt. Pro Visite führten wir zehn Messungen durch. Alle Patienten waren pseudophak. Statistische Analyse wurde mit dem paired t-test durchgefuhrt. P-Wert < 0,05 wurde als statistisch signifikant gewertet.
Ergebnisse
Der mittlere Grauwert des Transplantats bei geographischer Atrophie war 70 ± 13 % im Vergleich zu dem peripheren RPE 6 Monaten nach der Operation, 73 ± 13 % während der 1 Jahrvisite und 66 ± 17 % 2 Jahre nach der Operation. In der Gruppe der exsudativer AMD war der mittlere Grauwert 68 ± 15 % 6 Monaten nach der Operation, 72 ± 17 % 1 Jahr in der 1 Jahrvisite und 72 ± 22 % 2 Jahre nach der Operation. Der Differenz war statistisch nicht signifikant. Die bestkorrigierte Sehschärfe (BCVA) betrug zwischen 0,10 und 1,5 LogMAR (Mittelwert 0,83) 6 Monaten nach der Chirurgie und in der 2 Jahresvisite zwischen 0,22 und 1,64 LogMAR (Mittelwert 0,95). Keine Korrelation zwischen der Fundusautofluoreszenz und BCVA wurde gefunden.
Schlussfolgerungen
Der autologische Transplantat des RPE und Aderhaut kann bei geographischer Atrophie als stabil ausgewertet werden, wie bei der exsudativen AMD bis zu 2 Jahre. Die Autofluoreszenz ist nicht eng korreliert mit der Sehschärfe, da diese auch von vielen anderen Faktoren abhängig ist.

 
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