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Abstract
SO.11.03
Bevacizumab bei Pterygium-Rezidiven
Swetlana Leippi, Franz Grehn, Gerd Geerling
Universitäts-Augenklinik Würzburg
Hintergrund
Ein Pterygium ist ein trianguläres, fibro-vaskuläres, proliferatives Degenerationsgewebe. Es gibt mehrere Hinweise, dass VEGF eine entscheidende Rolle bei seiner Entwicklung spielt. Trotz unterschiedlicher chirurgischer Ansätze bleibt bis heute die zum Teil hohe postoperative Rezidivneigung nach der Exzision ein ungelöstes Problem. Bevacizumab ist ein humaner monoklonaler VEGF-Antikörper, der in der Ophthalmologie zur off-lable Behandlung der retinaler und choroidaler Neovaskularisationen und beim Neovaskularisationsglaukom angewendet wird. Wir berichten über die mittelfristigen Ergebnisse mit der Anwendung von Bevacizumab zur Prävention / Therapie von Pterygiumrezidiven.
Methode
An unserer Klinik wurden 7 Augen (6 Patienten), nach Exzision eines Pterygium-Rezidivs adjuvant mit Bevacizumab Augentropfen oder subkonjunktivaler Injektion behandelt. Die Patienten wurden präoperativ sowie bei jedem Kontrolltermin mittels Spaltlampe untersucht. Die Nachbeobachtungszeit betrug zwischen 14 und 22 Monate.
Ergebnisse
Der Median der Nachbeobachtungszeit betrug 20 Monate. Der Visus stieg postoperativ bei 4 von 7 Augen um mind. 1 Zeile an. Lediglich bei 1 Auge kam es zu einem beginnenden Hornhautrezidiv. 6 Augen zeigten eine Gefäßregression bzw. einen stabilen Zustand, ohne Rezidivtendenz. Während der gesamten Beobachtungszeit wurden keine Komplikationen beobachtet.
Schlussfolgerungen
Unsere bisherigen klinischen Ergebnisse geben Anlass zu hoffen, dass mit der Applikation von Bevacizumab ein effektiver und nebenwirkungsarmer Weg zur Verhinderung eines Pterygium-Rezidivs mittelfristig etabliert werden kann. |
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