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AbstractSO.14.01 Pathophysiologische Grundlagen neuer Glaukomoperationen Die Augendrucksteigerung bei Glaukom entsteht durch Erhöhung des Abflusswiderstandes. Beim primären Offenwinkelglaukom nimmt man an, dass der größte Teil des Abflusswiderstandes im Trabekelwerk lokalisiert ist. Aus diesen Gründen werden Operationsmethoden entwickelt, die den trabekulären Widerstand herabsetzen (I-stent, Trabectome, Trabekulotomie). Andere Glaukomoperationen erhalten das korneosklerale Trabekelwerk, entfernen aber das cribriforme Maschenwerk, in dem der Hauptwiderstand lokalisiert ist (tiefe Sklerektomie und andere nicht-penetrierende Verfahren). Ein wesentlicher Teil des Widerstandes ist aber wahrscheinlich auch jenseits des Trabekelwerks lokalisiert. Hierzu zählt der Schlemm´sche Kanal, der beim Glaukom oft nicht zirkulär offen ist, sowie die Kollektorkanäle und das sklerale Venengeflecht. Diese Widerstände werden durch die Viskokanalostomie (Weitung des Kanals und der Kollektorkanälchen) oder durch die Viskokanaloplastik (Aufweitung des Kanals und Spannung des Trabekelwerks durch einen Faden) angegangen.
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