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Abstract

SO.15.08

Dynamische Gefäßanalyse – wie geht es weiter?

Konstantin Kotliar, Ines M. Lanzl
Augenklinik, Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München

Ziel: Unter dynamischer Gefäßanalyse wird im Allgemeinen das Erfassen einer Gefäßreaktion auf einen Stimulus verstanden. Dieser Stimulus besteht häufig aus der Applikation von Flickerlicht. Erfasst wird die durch den Stimulus hervorgerufene Dilatation. Aus den Daten, die bei der Aufzeichnung der Gefäßreaktion erhoben werden, können über die Gefäßreaktion auf einen Stimulus hinausgehende Informationen gewonnen werden.
Methode: Die mathematische Analyse der Daten der unstimulierten Gefäße wurde zur Charakterisierung der Gefäßwandeigenschaften angewandt. Die Auto- und Kreuzkorrelationanalyse wurden zur Berechnung der charakteristischen Gefäßwandschwingungen sowie der Geschwindigkeit der Pulswellenausbreitung im retinalen Gefäßsystem angewandt.
Ergebnisse: Aus der kontinuierlichen Erfassung unstimulierten Gefäßen lassen sich charakteristische Größen des dynamischen Verhaltens der untersuchten Gefäße bestimmen. Mit Hilfe der Signalanalyse lassen sich Pulswellengeschwindigkeiten an retinalen Arteriolen berechnen.
Schlussfolgerungen: Mittels der in der dynamischen Gefäßanalyse enthaltenen Information ist es möglich, die Gefäße im Grundzustand und nach Stimulation zu charakterisieren. Darüber hinaus ist es möglich die Pulswellengeschwindigkeit zu bestimmen und somit eine Aussage über die Gefäßwandelastizität auch des vorgeschalteten Stromgebietes zu treffen.

 
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