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Abstract
SO.19.03
Verbesserte wellenfrontgeführte myope Ablation mit aktivem Zyklorotationseyetracking
Suphi Taneri, Susanne Stottmeister
Zentrum für Refraktive Chirurgie, Münster
Hintergrund
Beurteilung der klinischen Ergebnisse einer myopen LASIK mit dem verbesserten wellenfrontgestützen Ablationsmodus (APT) des Technolas 217 Z 100 Lasers mit Kompensation der Augendrehung (Zykloratotionseyetracking). Dieser neue Algorithmus berechnet ein wellenfrontgeführtes Ablationsprofil unter Berücksichtigung der subjektiven Refraktion und der Interaktion der gemessenen Aberrationen höherer Ordnung (HOA).
Methode
In dieser laufenden klinischen Einzelstudie wurden 138 Augen zusammengefasst.
Einschlusskriterien sind manifeste sphärische Refraktionen zwischen 0 und -9,25 dpt, ansonsten gelten die üblichen Ausschlusskriterien für die Durchführung einer LASIK. Für die Ablationsplanung wurden Aberrationsmessungen in natürlicher Mydriasis oder nach Gabe von Tropicamit 5% Augentropfen verwendet.
Beide Augen eines Patienten wurden am selben Tag von einem Operateur (S.T.) operiert. Die Kontrollen erfolgen 1 Tag, 5-8 Tage und 3 Monate nach der Operation.
Beurteilungskriterien sind: Der Hochkontrastvisus mit und ohne Korrektion, die Vorhersagbarkeit der sphärischen und zylindrischen Korrektion, die Wirksamkeit und Sicherheit.
Ergebnisse
Die Verwendung von pupillenerweiternden Tropfen führte zu einem gemessenen hyperopem shift von bis zu 1,5 dpt. (im Mittel + 0,23). Die Wirksamkeit liegt nach 15 Anwendungsmonaten bei 1,05. Die Sicherheit beträgt 1,12. Der unkorrigierte Visus 3 Monate postoperativ pendelte sich bei 0,8 (0,4 bis 1,2) ein. Das sphärische Äquivalent ist -0,14 dpt ± 0,5 dpt. 78,3 % der Augen lagen in einem Bereich von ± 0,5 dpt um die Zielrefraktion und 95,7 % Augen innerhalb von ± 1,0 dpt.
Schlussfolgerungen
Die Ergebnisse zeigen, dass das APT-Nomogramm vertrauenswürdig ist und sehr zuverlässige Resultate liefert. Die Kompensation von Augendrehungen vor und während der Ablation scheint die Laserpulspositionierung zu verbessern. Die Aberrationsmessung ohne Mydriatikagabe hilft refraktive Überraschungen zu vermeiden. |
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