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Abstract
SO.19.05
Korrektur des Astigmatismus nach perforierender Hornhauttransplantation durch bogenförmige Inzisionen mit dem Femtosekundenlaser: 6 Monate follow-up
Laszlo Kiraly, Christian Meltendorf, Gernot I. W. Duncker
Universitätsklinik und Poliklinik für Augenheilkunde, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Halle/Saale
Hintergrund
Wir untersuchten die Wirksamkeit des Einsatzes des Femtosekundenlasers zur arkuaten Inzision bei hohem Astigmatismus nach Hornhauttransplantation.
Hintergrund: Hoher Astigmatismus nach Hornhauttransplantation ist eine bekannte und häufig schwierig zu therapierende Komplikation. Derzeit sind eine Vielzahl von chirurgischen Interventionen bekannt, wenn eine kontaktologische Versorgung nicht gelingt .
Methode
In dieser Studie behandelten wir 11 Patienten mit hohen postoperativen Astigmatismus nach perforiender Keratoplastik mittels bogenförmiger Inzision mit dem Femtosekundenlaser. Das subjektive manifeste sphärische Äquivalent der behandelten Augen betrug --4.06±3.37 ( +1,5 dpt bis -9,0 dpt) und der mittlere refraktive Astigmatismus -6.98±2.49 dpt ( -4.00 bis -13.00). Es erfolgten eine Sehschärfenbestimmung, subjektive Refraktion, Splatlampenuntersuchung, korneale Topographie und Vorderabschnitts-OCT 3 und 6 Monate postoperativ.
Ergebnisse
Der bestkorrigierte Visus 6 Monate postoperativ konnte bei 7 von 11 Patienten verbessert werden. Bei drei Patienten blieb der bestkorrigierte Visus auf dem gleichen Niveau. Der korneale Astigmatismus konnte im Mittel um 3,42 dpt reduziert werden. Der refraktive Astigmatismus wurde im Mittel um 4,11 dpt reduziert. Im Verlauf traten keine intraoperativen oder postoperativen Komplikationen auf.
Schlussfolgerungen
Arkuate Inzisionen mit dem Femtosekundenlaser bei hohem Astigmatismus nach Hornhauttransplantation sind ein sicherer und wirksamer Eingriff. |
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