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Abstract
SO.21.04
Therapie des Makulaödems nach Zentralvenenverschluss mit intravitrealen Injektionen von Ranibizumab – RAVO Studie
Thomas Kreutzer1, Nicolas Feltgen2, Armin Wolf1, Aris Kollias1, Anselm Kampik1, Siegfried Priglinger3, and the The RAVO Study Group
1Augenklinik, Ludwig-Maximilians-Universität, München, 2Universitäts-Augenklinik Göttingen, Augenklinik, 3Augenklinik, AKH Linz, Linz, Österreich
Hintergrund
Prospektiv, randomisierte, multizentrische Studie zur Evaluierung einer Kombinationstherapie von isovolämischer Hämodilution und intravitrealen Injektionen mit Ranibizumab im Vergleich zu einer primär alleinigen isovolämischen Hämodilution bei Zentralvenenverschluss (ZVV) assoziiertem Makulaödem.
Methode
Sechzig Patienten (2x30) mit Makulaödem nach frischer ZVV (nicht älter als 8 Wochen) werden randomisiert mit isovolämischer Hämodilution allein (Gruppe I) oder in Kombination mit initial drei intravitrealen Injektionen von 0.5mg Ranibizumab in Abstand von 4 Wochen behandelt (Gruppe II). Nach zwei Monaten erhalten Patienten in Gruppe I bei ausbleibender Besserung ebenfalls 4-wöchentliche intravitrealen Injektionen mit Ranibzumab. Primäre Variablen sind bestkorrigierte Sehschärfe nach ETDRS Standard und zentrale Netzhautdicke gemessen mittels OCT. Sekundäre Parameter sind Netzhautperfusion, Komplikationen und Injektionshäufigkeit. Die Patienten werde monatlich über ein Jahr beobachtet. Reinjektionen nach der initialen Stoßtherapie erfolgen bei Reduktion der Sehschärfe um 5 Buchstaben bzw. Netzhautdickenzunahme und 50m.
Ergebnisse
Bislang wurden 20 Patienten für die RAVO Studie rekrutiert. Eine detaillierte Vorstellung des Studienprotokolls und die Präsentation der Ergebnisse der Zwischenevaluierung sind geplant.
Schlussfolgerungen
Erste Ergebnisse deuten darauf hin, dass die intravitreale Behandlung mit Ranibizumab sich als eine vielversprechende Therapieoption bei Makulaödem nach ZVV erweisen könnte. |
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