| |
107. DOG-Kongress Home
DOG-Kongressinformation
DOG-Kongress Bildergalerie
Grußworte
Organisation, Termine
Ablauf des Kongresses
Preise und Forschungsförderungen
Höhepunkte
Wissenschaftliches Programm
Feierliche Eröffnung
Schwerpunkte
Wissenschaftliches Programm
- Do, 24.09.09
- Fr, 25.09.09
- Sa, 26.09.09
- So, 27.09.09
- Posterausstellung
Symposien
Kurse
Firmenveranstaltungen
Satellitenprogramm
Hinweise, Informationen
Rahmenprogramm
Sponsoren, Industrie
Presseservice
Programm downloaden / drucken [PDF, 11 MB]
Vorprogramm downloaden / drucken [PDF, 3 MB]
DOG-Homepage
|
|
Abstract
SO.21.06
Intravitreale Injektion von Bevacizumab im Vergleich zu Triamcinolon in der Therapie des Makulaödems bei Venenastverschüssen
Eva Bühner, Matus Rehak, Peter Wiedemann
Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde, Universitätsklinikum Leipzig, Leipzig
Hintergrund
Wir untersuchten die Visusveränderungen nach intravitrealer Injektion von Bevacizumab und Triamcinolon in Patienten mit Makulaödem bei Venenastverschlüssen (VAV) in Abhängigkeit von der Zeitdauer zwischen Gefäßverschluß und intravitrealer Injektion.
Methode
In der retrospektiven Studie wurden 48 Patienten mit Makulaödem infolge eines nicht ischämischen retinalen VAV mit intravitraler Applikation von Bevacizumab (Gruppe A) oder Triamcinolon (Gruppe B) behandelt. Die Patienten wurden in zwei weitere Untergruppen eingeteilt: Untergruppe 1: frühe Therapie (Verschlussdauer ≤ 3 Monate); Untergruppe 2: späte Therapie (Verschlussdauer > 3 Monate).
Bevacizumab wurde in 15 Augen früh (Gruppe A1) und in 10 Augen (A2) spät injiziert. Triamcinolon wurde in 10 Augen früh (B1) und in 13 Augen (B2) spät appliziert. Veränderungen im ETDRS-Visus (logMAR) wurden 1 und 3 Monate nach Injektion ausgewertet.
Ergebnisse
Der Visus verbesserte sich nach Bevacizumab-Gabe von 0,77 ± 0,23 zu 0,45 ± 0,24 in Gruppe A1 und von 0,65 ± 0,26 zu 0,5 ± 0,26 in Gruppe A2. Bei Patienten, die mit Triamcinolon behandelt wurden, verbesserte sich der Visus von 0,65 ± 0.25 zu 0,55 ± 0,27 in Gruppe B1 und von 0.61 ± 0.26 zu 0.42 ± 0.25 in Gruppe B2. In allen Behandlungsgruppen kam es zu einer signifikanten Visusbesserung innerhalb der 3 Monate. Bei den Patienten mit einer Verschlussdauer unter 3 Monaten (A1 vs. B1) war der Visusanstieg signifikant besser nach Bevacizumab-Injektion (A1) als nach Tiamcinolon (B1 < 0,05). Bei einer Verschlussdauer länger als 3 Monaten (A2 vs. B2) wurde ein größerer Visusanstieg nach Triamcinolon-Injektion (B2) erreicht, ein signifikanter Unterschied zwischen Bevacizumab (A2) und Triamcinolon (B2) konnte jedoch nicht nachgewiesen werden.
Schlussfolgerungen
Der Visus verbesserte sich im Akutstadium eines VAV (Verschlussdauer ≤ 3 Monate) signifikant nach Bevacizumab-Injektion im Vergleich zu Triamcinolon-Applikation. Bei den Patienten mit einer Verschlussdauer länger als 3 Monaten, zeigte sich ein besserer Visusanstieg nach Triamcinolon, ein statistisch signifikanter Unterschied zu Bevacizumab konnte nicht nachgewiesen werden. |
|