Roundtable: Ausbildung, Training, Qualitätssicherung: Simulatoren in der Ophthalmologie
Dozenten Koch F. (Frankfurt/Main) Krüger H. (Frankfurt/Main) Lemmen K.-D. (Düsseldorf) Schill M. (Mannheim) Wagner C. (Mannheim)
Veranstaltungsort:
Mehrzweckfläche 2
Im
anglo-amerikanischen Raum ist momentan der Wille zu beobachten, die
ophthalmologische Ausbildung national zu standardisieren. Dem liegt
u.a. der Wunsch nach Qualitätssicherung in der Ausbildung zu Grunde.
Die qualitätssichernde Wirkung von medizinischen Simulatoren liegt
begründet in der kontrollierbaren Ausgangssituation - sozusagen dem
wohldefinierten Patienten - und der objektiven Messung von
Performanceparametern. Diese beiden Kriterien erzeugen Vergleichbarkeit
von Leistung und Messbarkeit von individuellem Fortschritt. Das
amerikanische ACGME (Accreditation Council for Graduate Medical
Education) nennt in seinen aktuellen Richtlinien als
Zulassungsvoraussetzung für ophthalmochirurgische Ausbildungsprogramme
das Vorhandensein einer "surgical skills development facility".
Simulatoren werden dabei explizit genannt. Es stellt sich entsprechend
heute nicht mehr die Frage ob Simulatoren in der ophthalmologischen
Ausbildung eingesetzt werden sollen, sondern vielmehr wie sie am besten
einzusetzten sind.
Der Roundtable bringt Ausbildende, Lernende
und Entwickler von Simulatoren zusammen, um unter anderem die folgenden
Fragen zu diskutieren: Was können medizinische Trainings-Simulatoren heute leisten? Wie funktioniert die ophthalmochirurgische Ausbildung in Deutschland? Welche Rolle können/sollten Simulatoren zukünftig in der ophthalmologischen Ausbildung spielen?