SA.08
Neuroprotektion bei der glaukomatösen Optikusneuropathie
SA.08
Neuroprotection in Glaucomatous Optic Neuropathy
Moderation Schallenberg M. (Essen) Thanos S. (Münster)
Dozenten Funk R. H. W. (Dresden) Grus F. H. (Mainz) Reichenbach A. (Leipzig) Schüttauf F. (Tübingen)
Veranstaltungsort:
Saal 2
Die
glaukomatöse Optikusneuropathie, charktarisiert durch einen
progredienten Untergang retinaler Ganglienzellen, gehört auch heute
noch zu den häufigsten Erblindungsursachen weltweit. Die Tatsache, dass
bei vielen Patienten die Erkrankung trotz scheinbar adäquater
Drucksenkung fortschreitet, legt nahe, dass neue darüber hinausgehende
Therapiekonzepte in der Glaukomtherapie Einzug erhalten müssen. Das
Konzept der Neuroprotektion beim Glaukom kann allgemein definiert
werden als therapeutisches Verfahren, dass den Untergang retinaler
Ganglienzellen verhindert oder signifikant verzögert, ohne den
Augeninnendruck zu beeinflussen. Im Rahmen des Symposiums sollen neue
Erkenntnisse zur Pathogenese der glaukomatösen Optikusneuropathie näher
beleuchtet und die sich hieraus ergebenden unterschiedlichen Ansätze
zur Neuroprotektion vorgestellt werden.
The glaucomatous optic neuropathy is worldwide
one of the most frequent reasons for loss of vision. The disease is
characterized by a progressive loss of retinal ganglion cells. In some
patients the glaucomatous optic neuropathy progresses although the
intraocular pressure seems to be appropriately regulated. Therefore,
new therapeutic concepts are required. Neuroprotection in glaucomatous
optic neuropathy is defined as therapy that reduces the loss of retinal
ganglion cells without reducing the intraocular pressure. In the
symposium new findings in the pathogenesis of glaucomatous optic
neuropathy and the resulting approaches in neuroprotective therapy will
be presented.
Immunologische Ansätze bei der Neuroprotektion – die Rolle von Autoantikörpern? Franz H. Grus Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, Universitäts-Augenklinik, Experimentelle Ophthalmologie